Estermann, Monika's Archiv fur Geschichte des Buchwesens: Vol. 62: 2008 (Archiv PDF

By Estermann, Monika

Das Archiv fur Geschichte des Buchwesens veroffentlicht wissenschaftliche Beitrage und Quelleneditionen und pflegt alle mit dem Buch und seiner Geschichte zusammenhangenden Themen. Band sixty two enthalt neben Rezensionen folgende Beitrage:

* Ursula Rautenberg: Die Entstehung und Entwicklung des Buchtitelblatts in der Inkunabelzeit in Deutschland, den Niederlanden und Venedig - Quantitative und qualitative Studien.

* Johanna Gummlich-Wagner: Das Titelblatt in Koln: Uni- und multivalente Titelholzschnitte aus der rheinischen Metropole des Inkunabeldrucks

* Gisela Moncke: Zum Wurzburger Buchdruck in der ersten Halfte des sixteen. Jahrhunderts: Johann Lobmeyer - Balthasar Muller - Melchior Bopp

* Volker Remmert/ Ute Schneider: Wissenschaftliches Publizieren in der okonomischen Krise der Weimarer Republik - Das Fallbeispiel Mathematik in den Verlagen B. G. Teubner, Julius Springer und Walter de Gruyter.

* Karsten Jedlitschka: Die "Parteiamtliche Prufungskommission zum Schutze des nationalsozialistischen Schrifttums" - Zensurfelder und Arbeitsweise am Beispiel des Munchner Lektors Ulrich Cramer

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128 Lehmann-Haupt: Peter Schöffer, S. 45; Smith: The titlepage, S. 38−40, beschränkt sich auf die Referierung älterer Forschung. 129 Vgl. dazu Giel: Politische Öffentlichkeit, Kap. II; vgl. auch Schottenloher: Frühdruck im Dienste der öffentlichen Verwaltung. – Ich danke Prof. Dr. Nikolas Jaspert, Ruhr-Universität Bochum, für diesen Hinweis. 28 Ursula Rautenberg: Die Entstehung und Entwicklung des Buchtitelblatts in der Inkunabelzeit akustischen Ruf in einen ›visuellen‹ übersetzt, spricht für diese These.

Im Jahr 1500 haben 92,9 % der niederländischen Drucke ein Titelblatt, Deutschland liegt mit 89,6 % leicht darunter. Die Stagnation bzw. der Rückfall niederländischer Titelblattdrucke nach den absoluten Zahlen lässt sich also mit einem allgemeinen Produktionsrückgang erklären. Auch für die venezianischen Drucker sind die Werte nach den Anteilen an der Jahresproduktion aufschlussreicher als die nach den absoluten Titelblattzahlen. Der Anstieg verläuft um mindestens fünf Jahre verzögert gegenüber den Vergleichsräumen, pendelt sich ab 1492 auf relativ hohem Niveau zwischen 70 und 90 % ein, übersteigt aber bis zum Ende der Inkunabelzeit nicht die 90-Prozent-Marke; diese erreicht Deutschland erstmals 1494, die Niederlande 1496.

Peter Schöffer wurde ausgewählt, weil in seiner Offizin mit den Türkenbullen-Ausgaben die ersten deutschen Titelblätter erscheinen und sich die Entwicklung der Titelblattverwendung über einen langen Zeitraum in einem ökonomisch erfolgreichen Unternehmen darstellen lässt. Nach dem Tode von Johannes Fust 1467 führt Peter Schöffer, Gutenbergs ehemaliger Geselle, das FustSchöffer’sche Gemeinschaftsunternehmen in Mainz allein weiter, das sich zum europaweit erfolgreich agierenden Buchhandelsunternehmen entwickelt.

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by Charles
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